Sächsische Zeitung, Ausgabe Dresden, vom 13. Oktober 2007
Helma Orosz liegt in der Wählergunst vorn - Sachsens Sozialministerin profitiert von ihrem Amtsbonus. Für einen Sieg im ersten Wahlgang reicht das aber nicht. Von Thilo Alexe Die drei Anwärter auf den Chefsessel im Rathaus haben einen schweren Stand. Wenn sich Helma Orosz (CDU), Peter Lames (SPD) und Eva Jähnigen (Grüne) bereits am Sonntag zur OB-Wahl stellen müssten, würden knapp 40 Prozent der Dresdner keinen der drei Politiker wählen. Das ist eines der überraschenden Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 504 Einwohnern. Sie wurde im Auftrag der Sächsischen Zeitung erstellt von der Saxophon GmbH unter Beratung von Prof. Donsbach vom Institut für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden. Die Erhebung offenbart zudem ein dreiviertel Jahr vor der Wahl erschreckende Bekanntheitsdefizite bei den Kandidaten (siehe S.1). Weniger überraschend ist: Ein knappes Drittel (32,3 Prozent) würde das Kreuzchen hinter dem Namen von Sachsens Sozialministerin Orosz machen. Lames und Jähnigen kommen in der Umfrage auf 7,5 und 6,3 Prozent der Stimmen.
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