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Warum trete ich als möglicher OB-Kandidat an und
was sind die Hauptthemen der Kampagne?

 


Michael Winkler, Dresden, 13.04.2008
 

 

OB-Wahlen sind für einige Teilnehmer eher eine Art Olympische Spiele: Teilnahme ist alles.

Wenn es nach mir gehen würde, wären alle zwei Jahren Wahlen, nicht aller sieben. Und ihr müsstet auch nicht erst ins Rathaus laufen bzw. fahren, zu Zeiten, wo die meisten arbeiten gehen. 240 Unterstützerunterschriften sind eigentlich nicht viel, doch einfacher wäre es, wenn diese gesammelt werden könnten ... und nicht erst rund 2 Monate vor der Wahl. Parteien sind da klar im Vorteil. Die SPD schickte ihren Kandidaten bereits im Sommer 2007 in die Spur bzw. er schickte sich wohl selbst dahin.

 

Alles in allem bin ich nicht so naiv, als dass ich annehmen würde, bei dieser Wahl überhaupt eine reelle Chance zu haben, Dresdens Oberbürgermeister zu werden. Und überhaupt, wie sieht denn die Zeile "08-15 OB in Dresden" im Lebenslauf aus (Anm. 2015 ist die nächste OB-Wahl in Dresden)?

Doch im Ernst ... Alles über 1% (vorausgesetzt, ich schaffe die 240-UnterstützerInnen-Stimmen-Hürde vorher), wäre ein zukunftsweisendes Zeichen, alles über 3% nahe der Utopie und alles was über 5% ist, dürfte wohl eher einer Filmstory à la "Ein ehrenwerter Gentleman" gleichkommen.

 

Insofern ist die OB-Wahl in erster Linie eine Möglichkeit Themen aufzugreifen, die sonst vielleicht etwas untergehen. Hauptthemen werden dabei folgende sein:

Transparenz vs. Korruption

Dezentralisierung vs. Machtzentralisierung

Grundeinkommen vs. Hartz IV (Lesetipp Essay zum Thema)


etwas außer Konkurrenz läuft noch:
Humor

 

Die Themenliste wird in den nächsten 8 Wochen mit Sicherheit noch erweitert und in jedem Falle vertieft werden.

 

 

Erstellt am: 13.04.2008, Letzte Änderung: 17.04.2008