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Was will ich ... ?

 

... bei den Piraten und überhaupt ...

 

Michael Winkler, Dresden, August 2009

 

 

Einen kurzen Überblick gibt diese Seite: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Michael_Winkler ... darauf habe ich in Stichpunkten angerissen, welche Themen ich bei den Piraten bearbeiten und, wenn es denn klappt, in den Landtag bringen möchte. Im Grunde geht es um die vier Punkte des OB-Wahlkampfes 2008: Transparenz - Dezentralisierung - Grundeinkommen - (Selbst)Humor

 

Nur ein transparenter Staat (ebenso Freistaat), der in seinen Abläufen verständlich ist und die konkurrierenden Interessen offen legt, kann durch zunehmende Klarheit, den Vertrauensverlust beim Volk bzw. konkret beim einzelnen Menschen wieder zurückgewinnen. Ansonsten bleiben Sprüche wie "Alle Politiker sind doch eh korrupt" nicht nur ein Statement, sondern hat mehr Wahrheitsgehalt als es vielleicht wirklich der Fall ist.

 

Große Firmen bestimmen die Politik in erheblichen Maße mit, nicht nur auf Bundesebene. Gesetzesvorlagen werden nicht selten von Lobbyisten miterarbeitet oder noch einfacher: sie sitzen selbst im Bundestag als MdB. Eine Förderung mittelständiger Unternehmen und Initiativen ist notwendig, um die oft schwerfälligen Strukturen großer Wirtschaftsriesen zu verringern bzw. die Region zu stärken. Das betrifft nahezu alle Wirtschaftsbereiche. Hier spielt nicht nur das Stichwort Dezentralisierung (wichtig ebenso beim Thema Energieversorgung) eine bedeutende Rolle, sondern ebenso das Wort Subsidiarität. Mit anderen Worten: eine Dezentralisierung stärkt das Prinzip "von unten nach oben" statt wie bisher "von oben nach unten".

 

Ein für alle Menschen wichtiges Thema ist der Bereich der Arbeit. Wir leben in einer sich transformierenden Gesellschaft. Ganze Wirtschaftsbereiche brechen ein, auch wenn die Haupttöne der Politik und Wirtschaftsexperten gern einen "Aufschwung in naher Zukunft" vermelden. Wachstum allein schafft noch keine Arbeitsplätze und sozial ist auch nicht immer, was Arbeitsplätze schafft ... das kannte Deutschland vor 75 Jahren bereits - das Ende vom Lied dürfte bekannt sein. Das 21. Jahrhundert wird eines des qualitativen Wachstums sein, materiell leben wir nicht nur im Überfluss, sondern ebenso keineswegs nachhaltig. Brauchen wir wirklich all die Dinge, die wir da produzieren und konsumieren? Welche Rolle spielt das Internet dabei?

Ein Artikel über die Piraten Sachsen aus dem in Leipzig erscheinenden Magazin "Kreuzer" (August 2009) ist mit "Wir sind die Antwort auf die digitale Revolution" überschrieben. Das Thema Grundeinkommen ist die Antwort auf die soziale Frage ... und was den Menschen anbetrifft, so ist es eher eine Frage der Evolution, denn Revolutionen verändern nur bedingt etwas. Es geht nicht um die Abschaffung eines Systems, sondern dessen Umwandlung in eines, welches dem Menschen mehr Freiräume lässt ... und ein Grundeinkommen, auch auf Hartz-IV-Basis beginnend, ist nur sinnvoll, wenn es bedingungslos und frei von zwangsarbeitsähnlichen Methoden ist. Finanzierbar ist es, wie auch konservative Stiftungen durchgerechnet haben ... es ist und bleibt eine Frage des politischen Willens.

 

Und bis zum Erreichen der "großen Ziele" hilft mitunter nur eins: Humor ...

Da ich jedoch im Jahr 2008 und auch in diesem Jahr immer wieder feststellen konnte, dass Deutsche offenbar doch eine ganz eigene Art von Humor haben können, die ich persönlich eher in die Kategorien "Spott" oder "Lächerlichmachen" einordnen würde, habe ich das Wort "Selbst" davor gesetzt.

Denn nur wer über sich selbst lachen kann, ist auch in der Lage, anderen Menschen gegenüber wirklich Humor an den Tag zu legen.

 


 

Die folgenden Fragen wurden innerhalb der Mailing-Liste der Piraten Sachsen von einem Leipziger Pirat aufgeworfen. Ich möchte sie nutzen, sie jedoch nicht unter dem "wir"-Aspekt, sondern dem "ich"-Aspekt betrachten und versuchsweise vollständig beantworten.

 

Da die Piraten-Mailingliste allen zugänglich ist, läuft auch die Diskussion dort recht transparent ab ...

Was wollen wir?
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Was wollen wir in Sachsen? Was in Dresden, was in Chemnitz, was in Leipzig?


Warum wollen wir?
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Warum wollen wir in Sachsen ...? Warum wollen wir in Dresden ...? Warum wollen wir in Leipzig ...?

Warum wollen wir *jetzt* in Sachsen ...?

Worin liegt die Notwendigkeit, in Sachsen ...?

Was ist unsere Vision?

Für wen wollen wir?
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Für wen tun wir uns den Stress an? Für wen opfern wir die Freizeit?

Wem nützt unser Engagement?

Wem ist es von Nachteil? Und warum?

Wie wissen wir?
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Wie wissen wir, dass wir auf Kurs sind?


Woran messen wir unseren Erfolg?

Was hat welche Priorität? 
Wollen wir es so gut wie möglich machen?
Oder so umfangreich wie möglich? 
So sparsam wie möglich? 
Oder so schnell wie möglich?


 

 


Erstellt am: 13.08.2009